... aus Verbundenheit zu unserer Stadt

            

   

09.02.2015: Integrationspapier der Stadt Eltville Drucken E-Mail
Parlament beschließt Integrationskonzept:

Bericht:
Wiesbadener Kurier


Nach einer langen Beratungsphase in verschiedenen Gremien hat die Stadtverordnetenversammlung ein Integrationskonzept für die Stadt Eltville beschlossen. Beteiligt war unter anderem der Ausländerbeirat. In einem bereits 2012 abgestimmten Entwurf seien Änderungswünsche der Wählergruppe Interkulturelle Liga kenntlich gemacht worden, so die Stadtverwaltung. FDP und FEB (Klaus Opitz) stimmten gegen den Beschluss, weil aus ihrer Sicht kein Bedarf für ein Integrationskonzept besteht.


Die in Eltville lebenden Zuwanderer seien eine sehr heterogene Gruppe, heißt es in dem Konzept, das noch vor der jüngsten Aufnahme neuer Flüchtlinge beraten wurde. Die polnischen Einwanderer stellen den größten Anteil dar, gefolgt von Türken und Italienern sowie Spätaussiedlern. Viele von ihnen seien in Eltville „fest verwurzelt“, zum Beispiel auch durch den Erwerb von Immobilien.


Hilfe beim Schulübergang


Als Problem wird in dem Konzept beschrieben, dass viele Jugendliche mit Migrationshintergrund keinen Schulabschluss erreichen. „Chancengleichheit muss sich aber auch – herkunftsunabhängig – für alle in Eltville am Rhein lebenden Kinder und Jugendliche im Vergleich zu den ‚wohlsituierten Wohngegenden‘ mit geringerem Migrantenanteil einstellen“, so die Forderung.


Konkret bedeute dies, dass in Eltviller Schulen und Kindergärten verstärkt „kompensatorische Maßnahmen“ zu leisten seien, um unterschiedliche Voraussetzungen auszugleichen. Auch auf dem Arbeitsmarkt dürften Jugendliche aus Migrantenfamilien nicht benachteiligt werden. Dies müsse ebenso bei Stellenbesetzungen in der Stadtverwaltung gelten, wo Menschen mit ausländischen Wurzeln immer noch stark unterrepräsentiert seien.


Grundvoraussetzung für die Integration sei Deutsch als gemeinsame Sprache. Die Stadt soll bei Bedarf Intensivkurse in Kitas und Grundschulen finanziell unterstützen.


Für die neuen fremdsprachigen Bürger soll es ein Informationspaket in Form eines „Integrationsführers“ geben. Als weitere konkrete Maßnahmen werden zum Beispiel genannt: Ausbildung von Integrationslotsen, Begleitung von Jugendlichen beim Schulübergang und Übergang in Ausbildung und Beruf, Beratung für Beerdigungen nach islamischen oder anderen Bräuchen auf dem städtischen Friedhof oder die Weiterentwicklung einer interkulturellen Seniorenarbeit. Geplant ist ein jährliches Forum zur „Kultursensiblen Pflege“ von alten Menschen.


Informationspaket


Schließlich ist die Auslobung eines jährlichen Integrationspreises vorgesehen, der mit 500 Euro dotiert sein soll und an Vereine, Institutionen und Einzelpersonen vergeben werden kann. In der Stadtverwaltung soll zudem die Aufgabe eines Integrations- und Antidiskriminierungsbeauftragten wahrgenommen werden.

 

 

Pressemitteilungen

Mit zweierlei Maß
Willkürliches Verhalten der Stadt!
Weiterlesen...
 
Stadt soll Fakten schaffen!
Wildwuchs im stätischen Gelände!
Weiterlesen...
 
02.03.2017: Neues Gelände für "Staatsweingüter-Machinenhalle"
FEB: " Halle überdimensioniert?"

Weiterlesen...
 

Aktuelles

Haushaltsbestätigung durch CDU /FEB / BL
Weiterlesen...
 
Aussiedlerhof im "Sonnenberg"!

Stadt hätte einschreiten müssen!
Weiterlesen...

Berichte

Giftpflanzen!
Haben in Kindergartennähe nichts zu suchen!
Weiterlesen...
 
Schwimmbadparkplätze
Neue Behindertenparkplätze am Freibad!
Weiterlesen...
 

Valid XHTML 1.0 Transitional CSS ist valide!